Bildung macht glücklich
Wahre Bildung macht reich, zufrieden und glücklich. Sie ist ein Schatz, der, einmal erworben, nicht verloren gehen noch an Wert verlieren kann – denn er hat keinen Marktwert.
Gute Erziehung?!
Gute Erziehung zeichnet sich dadurch aus, jedes Kind mit seinen Interessen und Fähigkeiten ernst zu nehmen, es zu unterstützen und ihm zu helfen, neben Geschwistern, Klassenkameraden und Nachbarskindern andere Kinder kennen zu lernen, die seine Interessen teilen. Ein Kind, dessen emotionale und intellektuelle Bedürfnisse befriedigt werden und das Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft und Anerkennung seiner Person durch andere erfährt, ist in der Lage, dies auch weiter zu geben. Versuche, es zurecht zu biegen, weil seine Bedürfnisse zu ungewöhnlich sind, machen das Kind auf Dauer nicht zu einem hilfsbereiten, rücksichtsvollen Erwachsenen, der Geduld mit seinen Mitmenschen hat.
Jegliche Begabung – intellektuell, kreativ, sozial – entfaltet sich nur dann vollends, wenn sie geprägt ist von Verantwortlichkeit, diese Begabung ist nicht nur für sich selbst zu verwenden, sondern auch als Ausdruck der Kommunikation mit Anderen.
Du kannst keinen Ozean überqueren, indem Du nur aufs Wasser starrst.
Robindranath TagoreEs ist besser, der inneren Stimme zu folgen und gegen die ganze Welt zu kämpfen, als der Welt zu folgen und mit dem tiefsten Selbst zu streiten.
M. PastoreSeine Meinung zu ändern, erfordert manchmal mehr Mut, als bei seiner Ansicht zu verharren.
Christian Friedrich HebbelIn jeder Minute, die man mit Ärger verbringt, versäumt man sechzig glückliche Sekunden.
William S. MaughamEmancipate yourself from mental slavery, none but ourselves can free our minds !
Bob MarleyDie Schönheit der Dinge liegt in dem Geist, der sie wahrnimmt.
David Hume
ZEHN GEBOTE für den Umgang mit Kindern – von Hartmut von Hentig
1. Du sollst Kinder achten wie dich selbst.
2. Du sollst einem Kind nicht vorenthalten, was dir wichtig ist: nützliche Arbeit, Verantwortung, Verfügung über ein Eigentum, über die Einteilung der Zeit, über die Wahl der Freunde.
3. Du sollst ein Kind nichts lehren, woran dir selbst nichts liegt. Du sollst es nicht langweilen.
4. Du sollst nichts für ein Kind tun, ohne es zu fragen, auch wenn es weder deine Fürsorge noch deine Frage versteht – es ist gut, wenn du diese Gewohnheit hast.
5. Du sollst nicht wegsehen, es soll dir nicht gleichgültig sein, wenn ein Kind etwas Falsches tut, Unwahrheiten, Torheiten, Grausamkeiten begeht.
6. Du sollst eines Kindes Liebe und Vertrauen nicht zurückweisen – so wenig wie seine Trauer, seine Angst, seine Neugier, seine Fantasie.
7. Du sollst ein Kind nicht anders “machen” wollen als es ist – aber du sollst ihm helfen, anders zu werden, wenn es das will.
8. Du sollst, wie du einen Zehnten für die Kirche gibst, einen zweiten Zehnten für die Kinder geben – die Fernen wie die Nahen, die dies brauchen.
9. Du sollst an der Welt arbeiten, so dass du sie ohne Scham, den Kindern übergeben kannst.
10. Du sollst nicht Kinder haben, wenn du dir nicht vorstellen vermagst, dass sie ein würdiges Leben führen können.
DAMIT IST ALLES GESAGT – NA DANN HANDELE MAL DU ACH SO ERWACHSENER MENSCH…